Gemeindefest in Forchheim St. Johannis

Begrüßung Das war vielleicht eine Aufregung, kann ich euch sagen! Auf meinem Weg nach Forchheim bin ich im Sommer mitten in den Poststreik geraten. Aber Gott sei Dank ging alles gut und ich kam doch noch pünktlich und wohlbehalten in der St. Johannisgemeinde an. Hier ging es nicht weniger turbulent. Alle Mitarbeitenden – ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – waren voll mit den Vorbereitungen für das Gemeindefest beschäftigt: Das Familienzentrum, die Kinderkrippe und der Kindergarten, die Gemeinde St. Johannis und das Seniorenzentrum Johann Hinrich Wichern feiern das große Fest nämlich immer alle gemeinsam. Eine tolle Sache, aber auch eine Menge Vorbereitung. Deshalb hatte für mich erst mal keiner so richtig Zeit und ich konnte ganz relaxt in meiner Ecke liegen und das Geschehen aus gebührender Entfernung betrachten.

Glücksrad & Soundcheck

GlücksradAm Sonntag beim Gemeindefest war ich dann mittendrin. Ich sollte auch eine Geburtstagsüberraschung bekommen - aber das war erst mal noch ein Geheimnis. Zuerst durfte ich mir alles ganz genau ansehen.Ich durfte an einem Glücksrad drehen und hab doch prompt den Hauptgewinn gewonnen. Vor lauter Schreck wusste ich gar nicht, was ich mir aussuchen sollte.

SoundcheckBeim Sound-Check der Jugendband gab ich wertvolle Ratschläge.

 

 

 

Muffins

 

Und jede Menge Kuchen

Für den kleinen Hunger zwischendurch ließ ich mir mehrere leckere Muffins, die Kita-Mamis gebacken hatten, schmecken. Das war dann wohl etwas zu viel, denn danach bekam ich fast Bauchschmerzen.

Diakonie

 

Aber zum Glück war die Diakonie-Sozialstation vertreten. Mal kurz Blutdruck gemessen und das Bäuchlein gerieben, dann ging es mir wieder besser. Das Wort Diakonie kommt übrigens aus dem Alt-Griechischen διακονία diakonia und bedeutet ‚Dienst‘. Die Diakonie leistet im kirchlichen Rahmen Dienst am Menschen und hilft, wo sie kann. - Und wenn es sein muss, ausnahmsweise auch mal Dienst an der Elster.

Die Kantorin

 

Das ist Stephi, die Kantorin, die mich sooo schön angelächelt hat. Das Wort Kantorin kommt von "cantare". Das ist Lateinisch und bedeutet "singen". Und tatsächlich ist Steffi als Kantorin für die Musik in der Kirche St. Johannis und den Chor zuständig. Wie man sieht, ist das ein Beruf, der viel Freude macht.

Die Damen vom Seniorenzentrum

 

 

Ach ja, da waren ja auch noch die netten Frauen aus dem Seniorenzentrum. Die Bewohner hatten sich zusammen mit ihren Betreuern mächtig angestrengt und viele schöne gebastelte Holzfiguren zum Verkauf angeboten.

GeburtstagskuchenUnd wieder musste ich Kuchen essen. Wie das eben bei Geburtstagsfeiern so ist.

Nach all den Eindrücken benötigte ich eine kleine Mittagspause und zog mich deshalb in die St. Johanniskirche zurück. Denn in Kirchen ist es immer so schön ruhig.

Meeresrauschen in der Kirche

Aber – was war denn das? Der Altarraum war wunderschön dekoriert: Blaue Tücher, die das Meer darstellen sollten, darauf ein Fischerboot und im Hintergrund war sogar eine Stadt zu sehen. Viele Fische und andere Tiere tummelten sich im und auf dem „Wasser“. Das gefiel mir! Und da keiner zu sehen war, setzte ich mich einfach mit dazu.

MittagsruheDoch die Ruhe dauerte nicht lange. Plötzlich war ein Flüstern und Kichern zu hören. Kinder in komischen Gewändern schlichen umher. Musikinstrumente wurden aufgebaut, und ach, da war ja auch wieder die freundliche Kantorin. Jetzt dämmerte es mir: Meine Geburtstagsüberraschung war eine Musikaufführung! Deshalb auch die schöne Dekoration.
Dann ging alles ganz schnell. Viele Menschen strömten in die Kirche, um noch einen guten Platz zu bekommen. Die Kinder des Kinderchores stellten sich im Chorraum auf. Die Musiker nahmen ihre Plätze ein. Und schon ging’s los – und ich mitten drin. ApplausAch war das aufregend! Zur Aufführung kam das Kindermusical „Simon Petrus, Menschenfischer“ von Markus Nickel. Die Kinder des Kinderchors, der Sprecher, die Musiker, alle waren super und bekamen rauschenden Applaus. Nur schade, dass nach 45 Minuten alles schon vorbei war.

Zum Schluss gab’s dann noch eine Zusatzüberraschung: Der Komponist des Musicals, Markus Nickel, hatte sich unter die Zuschauer gemischt und wurde von allen mit viel Beifall freudig begrüßt. Und für mich war es ein tolles Geschenk und ein wunderschöner Abschluss meiner Geburtstagsfeier in Forchheim. Vielen Dank, liebe Christiane, dass du mich zu euch eingeladen hast!

Alle Fotos © Christiane Jauck für Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannis, Forchheim