Bei den Pusteblumen in Fischbach bei Dresden

Frauenkirche DresdenDie Dresdener Frauenkirche

Die Pusteblumen der KITA „Tausendfüßler“ in Fischbach haben mich eingeladen, die weltberühmte Frauenkirche im sächsischen Dresden kennenzulernen. Meine Güte, habe ich gestaunt, als ich die große barocke Kirche gesehen habe. Stellt euch vor, die Frauenkirche ist im letzten Jahrhundert im Krieg vollkommen zerstört worden. Viele lange Jahre blieb die Kirche eine Ruine, um daran zu erinnern, wie schrecklich Kriege sind. Aber dann haben viele Christen und Nichtchristen auf der ganzen Welt dafür gesorgt, dass diese wunderschöne Kirche wieder aufgebaut wurde. Hier soll schon vor über 1000 Jahren ein kleines Holzkirchlein und später eine romanische "Kirche zu unser liuben Vrouwen" gestanden haben, die der Mutter Gottes geweiht war. Daher auch heute noch der Name Frauenkirche.

Altar und TaufbeckenDie Frauenkirche entdecken

Der prachtvolle Altar konnte zum großen Teil aus den beschädigten Originalteilen zusammengeaut werde, die man in den Trümmern gefunden hat. Der Altar bildet die Geschichte von Jesus ab, der nach dem Abendmahl allein im Garten Gethsemane betet. Während seine Jünger schlafen, nähern sich die Soldaten, um ihn gefangen zu nehmen.

Stellt euch vor, ihr habt einen großen Haufen kaputter Legosteine vor euch und sollt daraus ein bestimmtes Bauwerk bauen. Also, ich würde das nicht zusammenbringen! Viele Spezialisten aus vielen Ländern haben zusammen gearbeitet und das Wunder vollbracht und die Frauenkirche wieder aufgebaut. Wir danken Gott von Herzen, dass er den Menschen den Mut und die Kraft dafür gegeben hat.

Der achteckige Raum der Kirche wird von einer riesigen glockenförmigen Kuppel aus Sandstein überdacht, die als größte Steinkuppel nördlich der Alpen gilt. Wegen ihrer besonderen Form wird die Kirche auch "steinerne Glocke" genannt. Besonders ist auch, dass die Frauenkirche sieben Eingänge und keinen Haupteingang hat. Alle Menschen sind gleich willkommen in dieser protestantischen Kirche, mit deren Entwurf das Glaubensverständnis Martin Luthers in Stein umgesetzt werden sollte.

In der Kirche habe ich mit den Kindern einen Kanon gesungen, das hat wunderschön geklungen. Am liebsten hätte ich immer so weiter geträllert. Doch die nette Dame, die uns die Kirche gezeigt hat, hatte noch soooooo viel zu erklären. Ich war ganz aufgeregt, was es hier alles zu entdecken gab. – Das prächtige Taufbecken stammt ursprünglich aus der Nikolaikirche in Freiberg und wurde extra passend zum Innenraum der neurenovierten Frauenkirche in Weiß und Gold verziert.Gruppenbild mit Martin Luther

Ja, ich bin eine richtige Glückselster! Ich habe die Frauenkirche besucht und konnte eine Menge darüber erfahren. Am Ende unseres Ausflugs haben wir noch ein Gruppenbild mit einem alten Freund von mir gemacht. Danke, liebe Pusteblumen, dass ich so einen schönen Tag in dieser schönen Stadt mit euch erleben durfte!

Im Klettergarten

Kletterpark und Zuckertütenernte

Zum Glück war meine Reise noch nicht vorbei. Zunächst sind wir in den Kletterpark bei Moritzburg gefahren, einem hübschen Ort in der Nähe von Dresden. Da ging es für die Kinder hoch hinaus. Und ob ihr das glaubt oder nicht, ich hätte mir die Kletterei nicht zugetraut. Ich habe mir das lieber vom Geäst der Bäume aus angeschaut. Ganz schön mutig diese Pusteblumen.

Dann ging es zurück nach Fischbach.

Zuckertütenernte

 

Die Kinder haben mir erzählt, dass dort im Garten der KITA ein ZUCKERTÜTENBAUM gewachsen ist. Zuerst dachte ich ja wirklich, die wollen mich ordentlich veralbern. Aber ihr werdet es nicht glauben – in der KITA Tausendfüßler in Fischbach sind wirklich und wahrhaftig Zuckertüten auf einem Baum gewachsen. Ich fasse es nicht! So einen Baum wünsche ich mir auch vor meiner Kirche!

Es war sehr schön Bei euch, danke für die schöne Einladung und die aufregenden Erlebnisse zu meinem Geburtstag, liebe Pusteblumen und liebe Heike! Ich wünsche euch eine aufregende Schulzeit und noch viele tolle Erlebnisse. Gott segne und behüte euch!

 Alle Fotos © Heike Herrmann